Dritter Workshop im Rahmen des partizipativen Prozesses KlimaRhön zur Risikobewertung und Entwicklung von Anpassungsmaßnahmen im Wassermanagement im Biosphärenreservat Rhön am 13. Oktober 2021

Mit dem dritten Workshop am 13. Oktober 2021 ist der partizipative Prozess im Rahmen des KlimaRhön-Projektes ein weiteres Mal vertieft worden. Dazu sind insgesamt 36 Teilnehmer*innen zusammengekommen, wovon fünf Personen die Verwaltungsstellen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön und sechs weitere Personen die Goethe-Universität Frankfurt am Main vertreten haben. Die 27 lokalen Akteur*innen aus dem Biosphärenreservat haben sich aus Vertreter*innen der Getränkeindustrie, von Wasserbehörden, kommunaler Verwaltungen, der Land- und Wasserkraftwirtschaft wie auch Naturschutzbehörden zusammengesetzt. Dabei konnte das Wissen bereits bekannter lokaler Akteur*innen um die Expertise neuer Teilnehmer*innen ergänzt werden. Das Ziel des dritten Workshops war es spezifische Problematiken und Risiken in zwei exemplarischen Pilotregionen des UNSECO-Biosphärenreservats Rhön zu erarbeiten und dort zudem Anpassungsbedarfe zu identifizieren. Außerdem wurde je nach Pilotregion ein anderes Anpassungsfeld in den Fokus genommen:

1. Pilotregion Oberes Ulstertal: Vertiefende Auseinandersetzung mit dem Erhalt der aquatischen Ökosysteme unter dem Einfluss des Klimawandels

2. Pilotregion Streutal: Vertiefende Auseinandersetzung mit der Anpassung des Wasserbedarfs- und Wasserversorgungsmanagement an den Klimawandel

Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen dazu dienen, diese auch auf andere Regionen des UNESCO-Biosphärenreservats Rhön anwenden zu können.

Nach der Begrüßung und Beschreibung des Workshop-Ablaufs durch Prof’in. Dr. Petra Döll (Projektleitung, Goethe-Universität Frankfurt am Main), sind die lokalen Merkmale der Pilotregion Oberes Ulstertal von Jonas Thielen (Biosphärenreservat Rhön Verwaltungsstelle Hessen) und der Pilotregion Streutal von Laura Müller (M.Sc., wissenschaftliche Mitarbeiterin Goethe-Universität Frankfurt am Main) näher erläutert worden. Daraufhin haben Prof’in. Dr. Birgit Blättel-Mink (Projektleitung, Goethe-Universität Frankfurt am Main) und Max Czymai (M.A., wissenschaftlicher Mitarbeiter Goethe-Universität Frankfurt am Main) gesellschaftliche Faktoren, wie auch Steuerungsinstrumente in Bezug auf die Akzeptanz ökologischer Anpassungsmaßnahmen erläutert. Der digitale Workshop wurde daraufhin in zwei Gruppen fortgeführt, die sich mit jeweils einer der Pilotregionen auseinandergesetzt haben. Konkret sollten hierbei Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel einschließlich möglicher Umsetzungshindernisse identifiziert werden.

Nach der Mittagspause sind die Ergebnisse der einzelnen Gruppen im Plenum besprochen und das weitere Vorgehen für die kommenden Workshops des KlimaRhön-Projektes vorgestellt worden.

Die aufbereiteten Ergebnisse des dritten Workshops können nachfolgend heruntergeladen werden: